Zukunftstag im Projekt „Demokratie leben!“
Am 23. April fand im Landkreis Gifhorn nicht nur der Zukunftstag statt. Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren hatten hier die Möglichkeit, offen zu sagen, was ihnen gefällt, was sie sich wünschen und was sie stört. Und eines wurde schnell klar: Jugendliche wollen mitreden und aktiv an der Zukunft ihrer Gemeinden oder Städte mitarbeiten.
Was läuft richtig gut?
Die Teilnehmenden haben viele positive Aspekte hervorgehoben, die zeigen, wie lebenswert der Landkreis bereits heute ist:
- Die Grundschule im Ort und das breite Angebot an Schulen und Kindergärten
- Der geplante neue Bahnhof in Isenbüttel
- Zahlreiche Vereine, gute Freizeitmöglichkeiten und viele Aktivitäten in Gifhorn
- Fußball spielen, Mountainbikestrecken und gute Fahrradwege
- Das neue Feuerwehrhaus in Gamsen sowie die Feuerwehr in Isenbüttel
- Der Segelflugplatz in Wilsche
- Gute Supermärkte in Meinersen
- Viele Jobangebote und eine gute Busverbindung in Westerbeck
- Veranstaltungen, die gut besucht sind
- Und besonders wichtig: „Alles, was man braucht, ist in der Nähe“
Was ist ihnen für die Zukunft wichtig?
Die Wünsche der Jugendlichen waren vielfältig – von ganz pragmatisch bis visionär:
- Mehr Respekt im Alltag
- Günstigere Führerscheine, niedrigere Spritpreise und allgemein bezahlbare Angebote
- Pünktliche Bahnen, Busse und bessere Verbindungen
- Ein neues Kino, eine Kartbahn, ein Kletterpark, ein Zoo oder sogar eine Magnetschwebebahn
- Mehr Fußballplätze, gepflegte Sportanlagen und ein öffentlicher Basketballplatz
- Späterer Schulbeginn, mehr Pausen und mehr Mitbestimmung in der Schule
- Mehr Supermärkte, Lasertag, ein Freizeitpark oder ein Golfplatz
- Umweltschutz, Gesundheit und gute Arbeitsplätze
- Und natürlich: „Dönerpreise runter“ – ein Wunsch, der mehrfach genannt wurde
Was nervt – und was fehlt?
Auch Kritikpunkte wurden offen angesprochen:
- Zu volle Busse, unpünktliche Bahnverbindungen
- Teure Süßigkeiten und hohe Preise allgemein
- Das Handyverbot an Schulen
- Fehlende Restaurants, ein fehlender Bäcker in Wasbüttel
- Schlechte Fahrradwege in Gifhorn Stadt
- Zu wenig Angebote im Jugendtreff und zu hohe Beiträge
- Kunstrasenplätze, die nicht überall beliebt sind
Besonders wichtig war vielen Jugendlichen, dass sie bei der Planung von Spielplätzen, Fußballplätzen oder Busverbindungen mitreden dürfen.
Ein Tag voller Energie und echter Beteiligung
Der Tag hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Potenzial im Landkreis Gifhorn steckt. Danke, dass ihr da wart.
