Demokratiekonferenz

Mit großer Beteiligung und lebhaftem Austausch hat am 13. Februar die erste Demokratiekonferenz des Landkreises Gifhorn im Rittersaal des Schlosses Gifhorn stattgefunden.
Mehr als 130 Bürgerinnen und Bürger waren vor Ort, haben sich beteiligt, diskutiert und aktiv mitgearbeitet. Auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Vereinen und Initiativen nutzten die Gelegenheit, gemeinsam über die demokratische Entwicklung im Landkreis ins Gespräch zu kommen und Impulse für die Zukunft zu setzen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ statt, für dessen Fortführung der Landkreis Gifhorn einen Förderantrag für das Jahr 2026 gestellt hat. Ziel des Programms ist es, demokratische Teilhabe zu stärken, Vielfalt zu fördern und Extremismus vorzubeugen. Landrat Philipp Raulfs zeigte sich erfreut über die Resonanz: „Die Demokratiekonferenz hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Engagement und Gestaltungswille in unserem Landkreis stecken. Der offene Austausch und die Vielfalt der Perspektiven machen deutlich, wie lebendig und vielfältig unsere demokratische Kultur ist.“
Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Präsentation der Situations- und Ressourcenanalyse, die das Ibis-Institut im letzten Quartal 2025 erstellt hatte. Die Analyse basiert auf umfangreichen Strukturdaten, Experteninterviews, Fachgruppengesprächen sowie einer breit angelegten Bürgerbeteiligung. Rund 1.500 ausgewertete Fragebögen lieferten ein detailliertes Bild über Herausforderungen, Bedarfe und Potenziale im Landkreis Gifhorn. „Die Ergebnisse der Analyse sind für mich ein klarer Arbeitsauftrag. Sie zeigen, dass wir in Politik und Verwaltung jeden Tag hart dafür arbeiten müssen, die Menschen auf unserem Weg mitzunehmen“, so Raulfs.
Die Teilnehmenden arbeiteten im Anschluss in mehreren thematischen Gruppen weiter und sammelten Ideen für mögliche Maßnahmen. Die Themen reichten dabei von demokratischer Bildung über neue Beteiligungsformate bis hin zu Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Alle eingebrachten Vorschläge werden nun gebündelt und thematisch geclustert. Die daraus entstehenden Schwerpunkte fließen in die weitere Projektarbeit ein und werden im nächsten Beirat ausführlich besprochen.
